Über mich

...und über meine Motivation
Zum Seminarkalender

Svenja Krämer (Jahrg. 1973) ist eine deutsche Managerin, Autorin und Neurofeedbacktrainerin

Um herauszufinden, ob ein Trainer oder eine Trainerin zu ihnen und ihrem Unternehmen passt, ist sicherlich ein persönliches Gespräch am besten.

Dennoch ist es vielleicht für sie von Vorteil, mehr über Svenjas Werdegang  und die prägendsten Etappen vorab zu erfahren.

Im Folgenden haben sie die Möglichkeit in die Stationen, die sie interessieren, Einblick zu nehmen.

Oder sie navigieren direkt zu dem Punkt: „WAS SICH IN UNTERNEHMEN ÄNDERN MUSS“ 

Schulzeit

Svenja durchlebte eine turbulente Schulzeit. …

Schülerrat

Svenja durchlebte eine turbulente Schulzeit.

…Eine Konstante kristallisiert sich jedoch heraus: Egal welche Schule Svenja besuchte, nach kurzer Zeit war sie nicht nur Klassen- sondern auch Schulsprecherin. Sie übernahm Ämter im Fuldaer Stadtschülerrat und engagierte sich in der Oberstufe zusätzlich im Landesschülerrat.

Insbesondere nahm sie dort die Schülerinteressen bei der Novellierung des hessischen Schulgesetzes unter dem damaligen Kultusminister Hartmut Holzapfel wahr. Sie machte erstmals die Erfahrung, dass es etwas brachte sich zu engagieren. Sie entdeckte ihr Interesse für die Juristerei, ihren Hang sich für andere einzusetzen aber auch die Leidenschaft fürs freie Sprechen.

Seefahrt

Nach dem Abitur heuerte sie zunächst einige Monate auf einem großen Containerschiff an…

Studium

Nach dem Abitur heuerte sie zunächst einige Monate auf einem großen Containerschiff an…

…Sie bereiste vorwiegend den afrikanischen Kontinent und entschloss sich – bestärkt durch die Erlebnisse dieser Reise – nach ihrer Rückkehr Rechtswissenschaft zu studieren. Neben ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung im Finanzvertrieb und startete nach dem ersten Staatsexamen hauptberuflich als Anlage- und Kreditberaterin bei einem Deutschen Finanzdienstleister in Frankfurt. Dort besuchte sie erstmals Persönlichkeits- und Führungkräfteseminare. Sie lernte in dieser Zeit viele unterschiedliche Trainerpersönlichkeiten kennen. Nikolaus B. Enkelmann, René Egli, aber besonders Vera F. Birkenbihl beeindruckten sie nachhaltig.

Tätigkeit im Finanzwesen

Anfang der 2000er Jahre gewann das Onlinebanking immer mehr an Bedeutung. Insbesondere die Idee, in der Finanzvermittlung nicht mehr gebunden zu sein, sondern eine große Anzahl unterschiedlicher Anbieter im Portfolio zu haben, inspirierte Svenja. So wechselte sie zu einer großen Direktbank in Frankfurt.

Wechsel in den Personalbereich

Nach einiger Zeit wurde ein Joint Venture von Deutsche Bank AG und Manpower Group auf sie aufmerksam und überzeugte sie vom Wechsel aus dem Banken- in den Personalbereich.

Sie arbeitete nun bei einem der größten auf den Bankenbereich spezialisierten Personaldienstleister. Schließlich übernahm sie die Leitung der Niederlassung in Frankfurt und lernte in dieser Rolle die Personalvorstände und HR-Verantwortlichen der führenden Banken und Versicherungen in Deutschland kennen. Neben den Herausforderungen der Personalbeschaffung ging es immer mehr um die vielen Krankheitsausfälle, Changemanagement und Organisationsentwicklung.

In dieser arbeitsreichen und fordernden Zeit als Managerin und Personalverantwortliche von mehreren Hundert Mitarbeitern, beschäftigte sie sich immer intensiver mit dem Thema Mitarbeiterführung.

Online-Recruiting

Nach fünf fordernden und arbeitsreichen Jahren suchte sie nach einer neuen Herausforderung im Personalbereich. Ihre Neugier auf etwas Neues war wieder erwacht.

Svenja sah in jener Zeit die Zukunft des „Matchings“ im Zusammenspiel von Internet und neuen Technologien. Sie wechselte daher zum damaligen Weltmarktführer im Onlinerecruiting.

Sie übernahm den Aufbau einer neuen Abteilung, die sich in den nächsten fünf Jahren zur konzernweit umsatzstärksten Entity entwickeln sollte. Sie wechselte zwar das Unternehmen, doch die Herausforderungen als Führungskraft blieben. Insbesondere langjährige Mitarbeiter für Veränderungen zu öffnen und wirklich zu erreichen, blieb eine wichtige Aufgabe.

Zusammenarbeit mit Personalern

Das amerikanische Online-Stellenportal MONSTER WORLDWIDE, war in mehr als 40 Ländern vertreten und fungierte als größte Onlinestellenbörse der Welt. Man könnte sagen, jedes Unternehmen, welches seinerzeit online eine Stellenanzeige schaltete, war dort Kunde. Als Teil des Managementboards der DACH-Region lernte Svenja die Personalverantwortlichen in sämtlichen Branchen und Unternehmen kennen. Sie war im Gespräch mit DAX-Konzernen, Hidden Champions und Start-ups. Aber auch Personalmarketingagenturen, Personalberatungen und Unternehmen für Executive Search waren Kunden.

Sie hatte ihr Ohr am Puls des internationalen Personalmanagements. Von allen Seiten hörte sie die Nöte und Herausforderungen. Ob Veranstaltungen, Seminare Karrieremessen und technologische Entwicklungen – eine Konstante blieb und verstärkte sich über die Jahre: Die Unzufriedenheit der Mitarbeiter. Und zwar die Unzufriedenheit ALLER Mitarbeiter. Es war also nicht nur die Belegschaft, auch die Führungskräfte waren betroffen.

Es war eine Art von Frustration, die nicht das Klein-Klein des täglichen Arbeitsalltags betraf. Es ging nicht um den Ärger auf den Chef oder die Kollegen. Das Problem lag tiefer. Wenige fanden die richtigen Worte. Sichtbar wurden eher die Symptome, wie der enorme Anstieg psychischer Störungen und die damit verbunden kurzen und langen Arbeitsausfälle. Aber auch die, die nicht Erkrankten fühlten: Etwas war ins Rutschen geraten.

"Etwas ist ins Rutschen geraten"

Die Arbeitenden können ihr Bauchgefühl nur schwer beschreiben.

Trainer, Schach und Emotionen

Svenja suchte nach Lösungen und Konzepten für ihre eigenen Mitarbeiter und beobachtete die Ansätze in anderen Unternehmen.

  • Sie sah Führungskräftetrainer Kommen und Gehen.
  • Angeschobene Change-Managementprozesse verliefen im Sand.
  • Viele gute Ideen, exzellente externe Berater und auch fachlich und menschlich brillante Führungskräfte kamen an ihre Grenzen.

Am Ende blieb das unbestimmte Gefühl, dass das berufliche Schachspiel für viele auf ein anstrengendes „schachmatt“ hinausläuft.

Doch bis heute gilt noch:

„Gefühle spielen in Unternehmen keine Rolle. In Unternehmen wird rational entschieden. Ursache und Wirkung gemäß dem newtonschen Gesetz stehen im Vordergrund. Was wir im Unternehmen wirklich nicht brauchen sind Emotionen, denn wir handeln rational und von unserem Verstand geleitet.“

Verändern können wir uns nur selbst

Noch so gute Seminare und Trainings erreichen wenig, wenn sie darauf ausgerichtet sind, die Menschen in erster Linie führen und überzeugen zu wollen.

Svenja geht davon aus, dass Menschen sich nur selbst von etwas überzeugen können. Und dass wir uns nur selbst verändern können. Veränderung geschieht immer dann, wenn Menschen bereit sind, alte Pfade zu verlassen und sich selbst in eine neue Richtung zu führen.

Mit Neurofeedback zum Erfolg

Jeder, der sich schon einmal damit beschäftigt hat, was es braucht, um sich selbst gut führen und vor allem verändern zu können, der stößt auf Emotionen. Schon David Hume wusste, dass unsere Absichten und Handlungen letztlich durch die Emotionen gesteuert werden.

Man könnte sagen, unser Verstand ist eigentlich nur die Marketingabteilung, die später rechtfertig, was unsere Emotionen vorher entschieden haben.

Wir wissen heute, dass die Menschen besonders erfolgreich sind, die sich selbst gut kennen.

An diesem Punkt setzt die langjährige Arbeit von Svenja an. Sie begann sich mit neuronalen Prozessen zur Steuerung von Emotionen zu beschäftigen. Als ADHS-Betroffene begleitete sie das Thema Emotionale Selbstführung bereits seit ihrer frühesten Schulzeit, und blieb auch während des Studiums und erst recht während ihrem beruflichen Werdegang präsent. Immer auf der Suche nach der bestmöglichen Unterstützung und den wirksamsten Tools, um sich selbst noch besser führen zu können, hat sie Neurofeedback-Training genutzt und später selbst eine Ausbildung zur Neurofeedback-Trainerin absolviert.

Neurofeedback-Trainerin

Svenja beendete schließlich ihre operative Managementkarriere, um sich ihrem Herzensthema ganzheitlich zu widmen. So viel sie auch recherchierte, es gab keinen vergleichbaren Ansatz auf dem Markt, der die Menschen auf Basis neuster neurowissenschaaftlicher Erkenntnisse selbstermächtigte.

Sie verbindet heute ihre eigene Erfahrung als Führungskraft mit den Erfahrungen als Neurofeedback-Trainerin. Daraus eintsteht ein völlig neuartiges Seminarkonzept, was zum Ziel hat, Mitarbeiter wirklich zu erreichen.

Mitarbeiter WIRKLICH erreichen

Gerade in etablierten Unternehmen, stehen Emotionen und festgefahrene Glaubens- und Verhaltensmuster den nötigen Veränderungen im Weg.

Das deutsche Arbeitsrecht fördert auch nicht gerade einen natürlichen Zu- und Abgang zur Generierung dynamischer Teams. Es verstärkt eher bewahrende Konstellationen.

Seit mehr als sechs Jahren arbeitet Svenja daran, ihre praktische Erfahrung, mit den Erkenntnissen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu verbinden. Die Aufgabe, die sie sich selbst setzt, ist: die gefühlten Problematiken in einem transdisziplinären Kontext greifbar zu machen und praktische Verhaltensweisen abzuleiten.

Konkret werden, ist ihr Faible. Sie schafft es komplexe Zusammenhänge logisch, gut verständlich, bildhaft und humorvoll aufzubereiten. Menschen kommen daher in die Lage, wiederkehrende Situationen, eigene Wahrheiten, aber auch sich selbst zu hinterfragen. Das ist der erste Schritt zu Veränderung.

Denkmuster aufbrechen

In vielen Unternehmen geht es darum verkrustete Strukturen, etablierte Besitzstände und alte Denkmuster zu verändern. Das wird jedoch nur dann Realität werden, wenn die Mitarbeiter bereit sind, das auch selbst zu tun. Dafür muss ein neues Bewusstsein geschaffen werden, was sich in einem geschützten Umfeld entfalten kann.  Alte neuronale Autobahnen werden stillgelegt und neue Schnellstrassen werden „gebaut“. Neurofeeback ist eine „Hochleistungs-Teermaschine“ für die neuen neuronalen Autobahnen in unserem Geist.“

Menschen können sich nur selbst ändern

Neurofeedback ist ein völlig neuer Ansatz. Es kostet Mut und Überzeugungskraft bei Konzernlenkern und Unternehmensinhabern für unkonventionelle Denk- und Verhaltensansätze zu werben. Wenn Svenja kommt, werden die Herausforderungen nicht mit kurzfristiger Motivation, Geld oder Incentives angegangen, sondern es wird emotional. Neuronale Erkenntnisse werden genutzt, um die kooperative Zusammenarbeit von ganzen Belegschaften zu fördern und auf eine neue emotionale Ebene zu heben.

Nur so können die Herausforderungen unserer Zeit gelöst werden. Durch die Menschen selbst.

Organisationsentwicklung

Führungskräfte und Personaler, die sich mit Organisationsentwicklung beschäftigen kennen häufig das Buch „Reinventing Organisations“ von Frederic Laloux.

Zu diesem Buch schrieb der bekannte Autor Jürgen Weibler:

Ich stimme diesen Ausführungen ausdrücklich zu, nur glaube ich, dass ALLE Mitarbeiter eine fortgeschrittene Entwicklungsebene erreichen können und sollten!

Ein Beispiel, wie es leider nicht geht.

Kennen Sie Tony Hsieh?

Er war ein grandioser Unternehmensgründer. Als junger Mann baute er zunächst ein Internet-Werbenetzwerk auf und verkaufte es für 265 Millionen US-Dollar an Microsoft. Danach gründete er Zappos, was er später an Amazon verkaufte.

Doch das eigentlich Erzählenswerte betrifft die Unternehmenskultur. Zappos war der erste richtig erfolgreiche Online-Schuhhändler. Und was ihn besonders ausmachte, das war die gute Laune die er lieferte. Die Kunden erhielten kleine Briefchen in den Schuhkartons und die sie merkten, dass Zappos alles tat, um Freude zu versenden.

Die Zahlen gaben ihnen recht und Zappos wuchs exponentiell. Doch zu Tonys Enttäuschung ging mit dem schnellen Wachstum und dem schnellen Aufbau neuer Mitarbeiter die Kreativität und Dynamik verloren. Er machte sich Gedanken und versuchte, das zu ändern. Bei seinen Recherchen entdeckte er die Studien des Mathematik Nobelpreisträgers Paul Romer. Einige Segmente seiner Wachstumstheorie inspirierten Tony sein Unternehmen komplett umzustrukturieren.

Paul Romer fand unter anderem heraus, dass Städte mit zunehmender Größe effizienter werden. Jedes Mal, wenn eine Stadt ihre Größe verdoppelt, steigt die Produktivität pro Einwohner um 15 %. Bei Unternehmen hingegen sieht man häufig, dass die Pro-Kopf-Produktivität sinkt, wenn sie wachsen.

Deshalb tat Tony Hsieh etwas Verrücktes. Er entledigte sich aller Manager in seinem Unternehmen. Er wollte, dass Zappos wie eine Stadt wird. „Städte“, sagte Hsieh, „entwickeln sich durch einen Prozess der Selbstorganisation, denn sie wachsen nicht durch eine zentrale Planung. Man könnte meinen, das Ergebnis wäre Chaos, aber es ist genau das Gegenteil. Das ganze System funktioniert einfach, und es ist wirklich belastbar und flexibel“.

Die Idee hörte sich zunächst plausibel an. Waren die Mitarbeiter nun frei zu tun was sie wollten? Konnten sie sich selbst organisieren? Im Grunde schon.  Doch was passierte?

Viele Mitarbeiter kamen mit der Freiheit nicht klar. Uns so kam es, dass ein Drittel der Belegschaft, innerhalb des ersten Jahres kündigte und Zappos verließ.

Es gibt viel zu diesem Experiment zu berichten und es wurden mittlerweile auch schon wissenschaftliche Studien dazu durchgeführt. Verkürzt würde ich jedoch sagen, ohne die Mitarbeiter ins Boot zu holen und ihr Bewusstsein zu schärfen, um sich selbst managen zu können, werden gut gemeinte Transformationen scheitern.

Um die Herausforderungen unserer Zeit besser meister zu können, ist es sicher nötig eine höhere Bewusstseins- und eine fortgeschrittene Entwicklungs-Ebene nicht nur bei Führungskräften, sondern generell zu erreichen.

Deshalb müssen sich Führungskräfte trauen, gemeinsam mit der Belegschaft, in die bestehenden Gefühlslagen und Emotionen im Unternehmen einzutauchen. Es ist wichtig, Prozesse aufzuzeigen, die es erlauben, die häufig unausgesprochenen Probleme konstruktiv gedanklich aufzubrechen. Dadurch werden schwelende Wirklichkeiten auf eine neue, wohlwollende Art und Weise sichtbar. Neurofeedback schafft neues Bewusstsein und so kann neue Energie, Dynamik und Bewegung entstehen. Die Produktivität steigt.

“Der Verstand ist nicht mehr als eine Marketingabteilung, die im Nachhinein rechtfertigt, was unsere Gefühle vorher entschieden haben.”

Richard David Precht

So?

Oder doch eher so?

“Mit Neurofeedback Emotionen sichtbar machen und gemeinsam neues Bewusstsein schaffen."

Svenja Krämer

Neue Seminarreihe ab Juni 2022

real at work

Stress * Negative Emotionen * Unternehmenskultur

compassion is a force

Emotionale Intelligenz * Authentizität * Offenheit * Möglichkeiten

from me to we

Leadership * Bewusstsein * Kooperation

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